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Gärrestpotentialbestimmung

Die Bestimmung des Gas- und Methanertrags des Gärrest hilft, unausgeschöpfte Ertragspotentiale zu erkennen und zu nutzen.

Unausgenutzte Methanerträge haben einen großen Einfluss auf ökonomische und ökologische Aspekte. Sie resultieren meist aus einer
zu geringen Verweilzeit im Hauptfermenter und/oder Nachgärer.

Die Bestimmung des Gärrestpotentials erfolgt nach VDI 3475. Hierfür wird die nach 60 Tagen bei 20°C produzierte Gasmenge und -zusammensetzung bestimmt und mit der produzierten Biogasmenge im Hauptfermenter über den gleichen Zeitraum verglichen. Diese Untersuchung ist wichtig, um abzuklären, ob das Endlager abgedeckt werden muss. Diese Auflage, sowie die Ausnahmen hierfür sind in der VDI 3475 festgehalten.